Träger oder Fußgestell?

Hier gibt es keinen Unterschied zwischen der Acryl- und der Stahl-Badewanne zu nennen. Entscheidend ist der Untergrund! Je nach Tragfähigkeit des Bodens kommt entweder ein Wannenträger oder ein Fußgestell zum Einsatz. Beides zusammen ist nicht kombinierbar. 

Eine Badewanne kann je nach Größe, Wasserinhalt und Benutzer ein hohes Eigengewicht mit sich bringen. Feste, tragfähige Untergründe sind zum Beispiel Beton oder Estrich. Auf diesem Untergrund können Sie beide Wannenarten auf einem Fußgestell aufstellen. Beachten Sie hierbei, dass ein Fußgestell immer nur den Boden der Wanne trägt. Zusätzlich sind Wandbefestigungen wie Wandschienen oder Wannenanker erforderlich. Haben Sie eine nicht massive Unterkonstruktion aus Holz, Dielen, Trocken-Estrich und ähnlichen Varianten, so sollten Sie definitiv zu einem Wannenträger greifen. Dieser verteilt das Gewicht vollflächig auf die gesamte Standfläche.

Pluspunkte stellen die hohe Isolation sowie die Geräuschminderung dar. Gerade bei Stahl-Badewannen macht der Einsatz eines Wannenträgers Sinn. Das Wasser bleibt entsprechend länger warm. 

Häufig zögern Verbraucher beim Preisvergleich Wannenträger gegen Fußgestell. Natürlich ist der Wannenträger auf dem ersten Blick teurer als ein Wannenfuß. Kalkulieren Sie jedoch zuende. Gegenüber dem Fußgestell ist beim Wannenträgern kein weiteres Verkleiden, wie zum Beispiel das Einmauern erforderlich. Lohnkosten und weiteres Material wie Steine, Mörtel oder Bauplatten sollten hier immer in die Berechnung einfließen. Zusätzlich bietet der Badewannenträger eine schnellere Montage. Unmittelbar nach dem Aufstellen, kann die Badewanne verfliest werden.