Fördermöglichkeiten für ein barrierefreies Bad

Umbau und Renovierung kommen teuer zu stehen. Erfüllen Ihre Pläne jedoch bestimmte Kriterien zum barrierefreien oder auch energieeffizienten Wohnen, lässt sich bares Geld sparen. Denn bodengleiche Duschen und weitere Barriere-reduzierende Maßnahmen lassen sich durch Fördermittel unterstützen. Denken Sie also schon heute an morgen und investieren Sie in ein barrierefreies, altersgerechtes Badezimmer. 

Individuelle Fördermittel für Ihre Badsanierung

Die verschiedenen Fördermöglichkeiten reichen von zinsgünstigen Krediten, über Steuerboni für professionelle Handwerkerarbeiten bis hin zu Zuschüssen. Angeboten werden aktuelle Förderprogramme zum Beispiel von der KfW Bankgruppe. Dabei werden Modernisierungen sowie Instandsetzungen von Wohngebäuden, einschließlich der Badrenovierung, in Form von zinsgünstigen Krediten unterstützt. Voraussetzung ist, die baulichen Maßnahmen dienen der Gebrauchswertverbesserung, wie etwa der Optimierung von Gebäudeschnitt, der Sanitärinstallation, der verbesserten Wasserversorgung oder es werden bauliche Mängel mittels Reparatur und Erneuerung behoben. Außerdem werden bauliche Maßnahmen unterstützt, die der Barrieren-Reduzierung im Wohnungsbestand dienen. Hier gelangen Sie zu der Formularsammlung der KfW.

Weiterhin bieten Bundesländer und sogar Kommunen verschiedene Programme individueller Fördermittel an. Darunter sind Programme der Themen „Nachhaltig sanieren und renovieren“ sowie „Altersgerechtes und barrierefreies Wohnen“ zu nennen. Für detaillierte Informationen besuchen Sie die Websites der jeweiligen Bundesländer und der Bundesministerien. Im Land Bremen fördert die Bremer Aufbau-Bank, kostenlose Beratung zum barrierefreien Wohnen erhalten Sie außerdem bei kom.fort.

Selbst fachmännisch durchgeführte Renovierungs-, Modernisierungs- und Erhaltungsarbeiten lassen sich durch einen Steuerbonus fördern. Bezogen auf die Badrenovierung betrifft dies beispielsweise Fliesenleger, Trockenbauarbeiter aber auch Elektriker und Maurer. Geltend machen können Sie bis zu 20%, aber maximal 1.200 Euro jährlich pro Haushalt. Voraussetzung ist jedoch, dass alle Rechnungen per Kartenzahlung oder Banküberweisung beglichen wurden.

So beantragen Sie Fördermittel

Um Ihnen die Beantragung passender Fördermittel zu erleichtern, haben wir Ihnen nachfolgend einige Ratschläge zusammengestellt:

  • Informieren Sie sich frühzeitig, welche Programme miteinander kombinierbar sind und welche Bedingungen jeweils erfüllt werden müssen
  • Bedenken Sie dabei auch, dass Ihre Planung langfristig zur Lebenssituation passen sollte
  • Informieren Sie sich über Fristen und tragen Sie diese in einen Kalender ein, Förderanträge müssen in der Regel vor Beginn der Bauarbeiten eingereicht werden
  • Kredite der KfW lassen sich bei Ihrer Hausbank beantragen. Diese unterstützt Sie auch beim Ausfüllen der nötigen Anträge
  • Für einen Steuerbonus informieren Sie sich frühzeitig, ob eine Begleichung der Rechnungen per Karte oder Banküberweisung möglich ist, Barzahlungen dürfen nicht getätigt werden

Weitere Informationen zum barrierefreien Umbauen:

 

Entdecken Sie förderfähige Produkte in unserem Sortiment

 

 

Passende Artikel
-16%