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Antikmarmor
Marmor ist ein metamorphes Gestein und entsteht durch Umwandlung von Sedimenten (z. B. Kalkstein) unter Einfluss von hohem Druck und hoher Temperatur.Marmor wird in verschiedenen Farben gefunden.Die wohl bekanntesten Marmor Sorten sind Carrara, ein weiß-grau melierter Stein oder Thassos ein fast homogener weißer Stein von der gleichnamigen Insel Griechenlands, sowie Botticino und Rosso Verona.
In der Regel ist Marmor nicht Frostbeständigkeit und verblasst zudem durch direktes Sonnenlicht im Außenbereich.Die Beständigkeit eines Steins ist immer nur für die jeweilige Gesteinssorte zu prüfen.
Eine generelle Aussage kann nicht gemacht werden.
Somit ist der Satz „Hart wie Granit“ auch eher als Floskel zu verstehen.
Antikmarmor ist eine Bearbeitungsform von Marmor. Hingegen der gesägten Kanten und der hochglanz polierten Oberfläche, wird Antikmarmor in einer rustikalen Form hergestellt. Durch das Trommeln des
Marmors entstehen gestoßene Kanten, gerundete Ecken und eine matte Oberfläche. Im Gegensatz zu der polierten Ausführung ist der matte Antik-Marmor ein recht unempfindlicher Stein hinsichtlich Kratzer und Säureempfindlichkeit.
Den Antikmarmor gibt es in allen möglichen Plattenformen. Neben den klassischen Fliesenformaten von
10 x 10 cm bis 30,5 x 30,5 cm sind Antikmarmor Bruch (lose Polygonale) und Mosaik in jeglichen Steingrößen
lieferbar.Weiterhin dient Tafelware in verschiedenen Stärken zur Herstellung von Waschtischplatten oder Fensterbänken.
Eine Auswahl an Produkten finden Sie hier
Zur Bearbeitung von Antikmarmor verwenden Sie neben dem herkömmlichen Fliesenlegerwerkzeug keinen
Fliesenschneider sondern entweder eine Flex mit einem dünnen Diamantblatt oder aber einen Naßschneider.
Natursteine aller Art dürfen immer nur mit Naturstein geeigneten Produkten verarbeitet werden.
Ein Natursteinkleber ist weiß und säurefrei um Schatten , Nebel oder Ausblühungen im Antikmarmor zu vermeiden.
Auch die Wahl der Fugenmasse sollte überlegt sein. Einfache Fugenmassen können „ausbluten“ und somit in die Flanke der Platten einziehen. Gerade das Thema Silikon-Versiegelung ist ein häufiger Schaden an
Mamor und Antikmarmor Flächen. Zur Versiegelung der Innenecken darf auschließlich Marmorsilikon eingesetzt werden. Marmorsilikon ist im Gegensatz zu Sanitärsilikon durch einen Ersatzstoff frei von Ölen.
Verwendet man einfaches Silikon kommt es zur sogenannten Randzonen-Verfettung, in irreparabler Schaden.
Das geeignete Silikon finden Sie hier
Die Nachbehandlung von Antikmarmor ist entscheidend für die Pflegeleichtigkeit. Wir empfehlen nach einer Grundreiniung
eine Imprägnierung sowie den Einsatz entsprechender Pflegemittel. Imprägnierungen liefern wir mit und ohne Farbvertiefer.
Als Farbvertiefer versteht man auch den sogenannten Nass-Effekt , d.h. die Farbe wird vertieft, die Struktur und Maserung
des Steins verdeutlicht. Da Geschmäcker unterschiedlich sind empfehlen wir den Nass-Test im Vorfeld um die Wahl der
Imprägnierung zu vereinfachen.Halten Sie den ungehandelten Antik-Marmor unter Wasser und Sie sehen sofort das Ergebnis
eines Farbvertiefers.
Die Imprägnierungen und Pflegeprodukte finden Sie hier
Neben dem Imprägnieren kann Alternativ oder zusätzlich auch mit Wachs behandelt werden. Wachs schließt die Poren auf der Oberfläche und verleiht dem Stein einen leicht seidigen, fast speckigen Glanz. Der Wachs darf allerdings erst nach cirka
4 – 6 Wochen nach der Verlegung eingesetzt werden, damit Wasser aus dem Kleberbett austrocknen kann.
Zur Pflege empfehlen wir MN-Wischpflege oder Seife. Stark säurehaltige Produkte dürfen nicht eingesetzt werden.
Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung
Ihr Team Hardys







