Duscharmaturen Varianten

Die Entscheidung über die Wahl der richtigen Duscharmatur ist neben ästhetischen Gründen auch häufig von den örtlichen Gegebenheiten abhängig. Zahlreiche Formen machen die Entscheidung nicht leicht. Hauptsächlich unterscheidet man zwischen drei Arten von Duscharmaturen, die wir im Folgenden genauer erläutern.

Mischbatterie

Mischbatterie

Die Funktion der Mischbatterie läuft über zwei unabhängige Ventile. Eines ist für die Regelung von Warmwasser und eines für Kaltwasser zuständig. Dieser Armaturentyp wird auch als Zweigriff-Batterie oder 2-Griff-Mischer bezeichnet. Armaturen dieser Bauweise zeichnen sich als äußerst robust aus, sind jedoch in der Handhabung nicht so komfortabel wie zum Beispiel ein Einhebelmischer.

Einhebelmischer

Einhebelmischer

Der Einhebelmischer funktioniert über einen Hebel, der die Warm-und Kaltwasserzufuhr regelt. Wassermenge und Wassertemperatur werden ausschließlich über diesen einen Hebel geregelt. Duscharmaturen dieser Bauweise arbeiten mit einer Kartusche. In einer Kartusche befinden sich zwei Keramikscheiben, welche verdreht werden, das heißt gegeneinander verschoben werden können. Über drei Löcher, diese sind Warmwasser und Kaltwasser Zulauf sowie der Ausgangskanal, wird mittels Betätigung des Hebels in Dreh- oder Heb-Senkbewegung der gesamte Mechanismus gesteuert. Diese Technik ist präzise und schnell. 

Thermostat

Thermostat

Die umweltverträglichste und komfortabelste Lösung ist die Thermostat Armatur. Hier ist ein Regler für die Menge des zugeführten Wassers zuständig und ein Regler für die Temperatur des Wassers. Einmal eingestellt, bleiben Menge und Temperatur konstant. Ein Thermostatmischer hält eine exakte Wassertemperatur für die Dauer der Nutzung aufrecht. Er schützt Sie vor plötzlichen Änderungen in der Wasserzufuhr; die Wassertemperatur bleibt also gleich, selbst wenn jemand die Toilettenspülung betätigt oder den Wasserhahn in der Küche aufdreht. Das Thermostatventil mischt heißes und kaltes Wasser bis zum Erreichen Ihrer gewählten Temperatur und reagiert sofort auf jede Änderung des Drucks oder der Temperatur, indem die Mischung von heißem und kaltem Wasser neu angepasst wird. Sollte es einen Defekt in der Kaltwasserzufuhr geben, schließt das Thermostatventil automatisch.

Als weiteres Kriterium müssen Sie sich zwischen einer Aufputz- oder Unterputzarmatur entscheiden. Hier ist neben der Optik ebenfalls zu prüfen, ob eine Unterputzarmatur von den Wandstärken des Badezimmers her verbaut werden kann. Wie der Name sagt, liegt die Armatur vor oder hinter der Wand. Beide Varianten haben Ihre Vorzüge. 

Aufputzarmatur

Aufputzarmatur

Die Aufputzarmatur wird auf der Wand montiert. Das Wasser wird vor der Wand gemischt und durch die Armatur ausgegeben. Es sind lediglich zwei sogenannte Wandscheiben erforderlich an denen die Armatur montiert werden kann.

Unterputzarmatur

Unterputzarmatur

Bei der Unterputzgarnitur wird der Mischer in die Wand oder in eine Vorwand eingebaut. Nur die Bedienelemente sind vor der Wand erkennbar. Die Armatur besteht aus zwei Elementen. Dem Einbaukörper und dem Fertigset. Diese Installationsart muss von Anfang an geplant sein, da eine spätere Installation sehr kompliziert werden kann. 

Bitte beachten Sie bei Ihrer Wahl folgendes:

Ob Sie Aufputz oder Unterputz verwenden, muss frühzeitig beschlossen werden, da hier wesentliche Unterschiede beim Einbau bestehen. Die Unterputzarmatur benötigt den Platz in der Wand, welche eine Aufputzarmatur vor der Wand benötigt. Dieser Raum muss von Beginn an eingeplant werden. Generell sollten Sie bedenken, das eine spätere Reparatur und nachträgliches Auswechseln bei der Unterputzarmatur weitaus aufwendiger sein könnte als bei der Aufputzarmatur, da hier die Armatur in der Wand eingebaut wird und so für das Auge unsichtbar ist.